Patienten, die in Akutsituationen Opium benötigen, sind stets benommen und erschlafft. Sie erwecken vielleicht den Eindruck, nicht mehr ganz bei sich zu sein (vgl. Bapt. und Gels.) und sind extrem schläfrig.

 

Bei allen Symptomen, die mit Opium verbunden sind, zieht sich dieses Thema durch. Bei einer Verstopfung haben sie eigentlich keinen Impuls mehr, den Stuhlgang auszuscheiden; bei Husten verlangsamt sich die Atmung immer mehr; bei fiebrigen Zuständen sind sie überwältigend müde.

 

Schlüsselsymptome des Arzneimittels:

Benommen, entrückter Zustand

Folgen von Schock und Schreck oder auch Kränkung

Zieht sich in seine eigene Welt zurück (typisch für Drogenmittel)

Ängstlichkeit oder aber furchtlos und tollkühn

gleichgültig gegenüber allem (wie im Opiumrausch)

Phantasievorstellungen, Schmerzlosigkeit

Erschlaffung allgemein mit Schweiß

Dunkelrotes Gesicht mit Schweiß, Pupillen verengt

Bei Atembeschwerden wird die Atmung im Schlaf langsamer und schnarchend, aber wenn sie wach sind, schnarchen sie immer noch!

 

Beschwerden, bei denen dieses Mittel oft erforderlich ist:

Folgen von Alkoholmissbrauch, Furcht und Schreck oft mit dem Bild eines Schlaganfalls (Apoplex), komatös

Verstopfung (Stuhl: hart und schwarz)

Husten, Fieber

Blasenentzündung, Harnverhaltung (nach Schreck oder Geburt)

Schlaflosigkeit

Schlafapnoe, Atemstörungen nach Narkose