Die Verwendung dieses Arzneimittels innerhalb der homöopathischen Medizin ist sehr spezifisch.

In erster Linie verwendet man Bellis perennis bei tiefem, schmerzhaften Wundheitsgefühl. Während Arnica fast immer als erstes Heilmittel bei jeder Form von Wundheit gegeben wird, nimmt man häufig Bellis perennis als Folgemittel, wenn Arnica nicht hilfreich genug gewesen ist. Manchmal wird es auch nach Arnica benutzt, wenn zwar die Wundheit vergangen, aber eine Beule oder Schwellung übrig geblieben ist.

 

Schlüsselsymptome des Arzneimittels:

Wundheits- und Zerschlagenheitsgefühl in Muskeln und Knochen

Nach Operationen oder Überanstrengung, auch nach der Geburt

Krankheitsbeginn nach plötzlicher Abkühlung bei heißem Wetter (Eiscreme an einem heißen Tag!)

 

Zustände, bei denen dieses Mittel oft erforderlich ist:

Quetschung, Prellung

Schlaflosigkeit

Gelenkbeschwerden

Septische, tiefe Wunden

Schwangerschaft