Dieser Baum wächst in südamerikanischen Wäldern. Die Rinde ist die Quelle für das Chinin.
Erschöpfung bildet das Schlüsselsymptom dieses Arzneimittels (vgl. Carb-an und Carb-veg).
Wenn eine Krankheit den Patienten durch den Verlust von Körperflüssigkeiten geschwächt hat, denke man an China: Extreme Schwäche, die auf Durchfall, Erbrechen und/oder Schweißausbruch folgt.
Der Patient ist von der Krankheit ausgezehrt und verfroren, es geht ihm nach jeder Bewegung schlechter. Er hat kalten Schweiß und reagiert empfindlich auf Luftzug.
In der Tat verdient diese Arznei einen Sonderplatz unter den homöopathischen Heilmitteln, denn es war das allererste Mittel überhaupt, das der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, verwendet hat. Der Extrakt dieses Baumes – Chinin – ist zur Behandlung der Malaria eingesetzt worden.
Stellt man sich das klassische Erscheinungsbild eines Malaria-Patienten vor -
die von Kälteschauern geschüttelten Patienten, die sich nicht bewegen können,
mit kaltem Schweiß auf der Stirn – dann hat man das homöopathische
Arzneimittelbild von China (wobei der Zustand des Patienten wirklich nicht so
ernst sein muss, um China anzuwenden!).
Schlüsselsymptome des Arzneimittels:
Schmerzloser Stuhlgang
Schwach und erschöpft
Verfroren, empfindlich auf Luftzug
Zustände, bei denen dieses Mittel oft erforderlich ist:
Verdauungsbeschwerden: Durchfall, Blähungen, Erbrechen
Kopfschmerzen
Erschöpfung, Müdigkeit