Heutzutage hat jeder schon einmal von Hypericum bzw. Johanniskraut gehört. Dagegen wissen nur wenige seinen Wert als homöopathisches Akutmittel zu schätzen!

Es ist nämlich ein konkurrenzloses Heilmittel für Schnitt- und Stichwunden, besonders an den Fingern, Zehen oder im Mund (z.B. nach zahnchirurgischer Behandlung).


Die Schmerzen einer Wunde oder Verletzung werden als einschießend und immer sehr stark empfunden.


In einer Erste-Hilfe-Situation kann man zuerst Arnica geben (um das Trauma zu behandeln) und anschließend Hypericum, sofern die Schmerzen den oben beschriebenen Charakter annehmen.

 

Schlüsselsymptome des Arzneimittels:

Starke einschießende Schmerzen infolge einer Verletzung

Schlimmer durch kalte Luft, Wetterwechsel

 

Beschwerden, bei denen dieses Mittel oft erforderlich ist:

Verletzungen besonders von Nerven, Quetschungen

Schmerzhafte Schnitt-, Biss- und Stichwunden

Schmerzen nach Operationen

Schmerz im Steißbein nach Geburt (mit Saugglocke oder Zange)